12 April 2014 - 07:16
Visa-Verweigerung für den designierten iranischen UNO-Botschafter wird über diplomatische Kanäle verfolgt

Iran hat heute offizell zur Visa-Verweigerung für den designierten iranischen UNO-Botschafter Hamid Abu-Talebi Stellung bezogen.

Die Sprecherin des iranischen Außenministeriums, Marzieh Afgham, sagte dazu heute auf einer Pressekonferenz in Teheran: Die Haltung der US-Regierung verstoße gegen die UNO-Charta, und Teheran beabsichtige deshalb, die Angelegenheit über diplomatische Kanäle zu verfolgen.

Afgham äußerte sich dann zu dem Schicksal eines der fünf durch die Terrorgruppe „jish ul-Adl“  entführten iranischen Grenzsoldaten und erklärte, diese Angelegenheit soll mit der pakistanischen Delegation, die demnächst in den Iran reisen wird, besprochen werden. Sie betonte, Iran wird der Sache solange nachgehen, bis sie restlos geklärt ist.

Zu der Reise des Präsidenten der Republik Aserbaidschan, Ilham Aliyev, in den Iran, die morgen, Mittwoch, beginnt, sagte sie, dass im Mittelpunkt des Besuchs Gespräche Aliyevs mit Spitzenpolitikern der islamischen Republik stehen, außerdem die bilateralen Beziehungen sowie die aktuellen Entwicklungen in der Region.